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	<title>Kommentare zu: Als Abraham auf dem T-Rex ritt</title>
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	<description>Amerika aus kritischer Sicht - Deutschsein in den USA</description>
	<pubDate>Sun, 20 May 2012 21:42:19 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Frank</title>
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		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Nov 2006 00:28:02 +0000</pubDate>
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		<description>@Chris:

Das ist wohl die erste H&#228;lfte dieses Beitrags: http://www.derspekulant.info/show.php ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Chris:</p>
<p>Das ist wohl die erste H&#228;lfte dieses Beitrags: <a href="http://www.derspekulant.info/show.php" rel="nofollow">http://www.derspekulant.info/show.php</a> ?</p>
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		<title>Von: Frank</title>
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		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2006 20:26:10 +0000</pubDate>
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		<description>Btw... Tut mir leid, dass die Moderation so lange gedauert hat! Meine Schuld!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Btw&#8230; Tut mir leid, dass die Moderation so lange gedauert hat! Meine Schuld!</p>
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		<title>Von: Frank</title>
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		<dc:creator>Frank</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2006 20:14:37 +0000</pubDate>
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		<description>@masterkuki:

Aber doch nicht im Land der Meinungsfreiheit, wo alle auf ihre verfassungsm&#228;&#223;igen Rechte z&#228;hlen und nie in dunklen L&#246;chern ohne Anwalt verschwinden! Oder, warte mal, hmmmm.....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@masterkuki:</p>
<p>Aber doch nicht im Land der Meinungsfreiheit, wo alle auf ihre verfassungsm&#228;&#223;igen Rechte z&#228;hlen und nie in dunklen L&#246;chern ohne Anwalt verschwinden! Oder, warte mal, hmmmm&#8230;..</p>
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	<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://moeglichkeiten.stolze.us/2006/10/01/als-abraham-auf-dem-t-rex-ritt/comment-page-1/#comment-55</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2006 16:37:26 +0000</pubDate>
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		<description>Sch&#246;pfung oder Zufall? - Wer hat die besseren Argumente? 

Als ich vor einiger Zeit damit begann, mich mit den Weltbildern der Gl&#228;ubigen und Neodarwinisten zu besch&#228;ftigen, war ich &#252;berrascht, mit wie wenig gedanklichem Tiefgang die Diskussion auf beiden Seiten gef&#252;hrt wird. Diese Schlussfolgerung soll jetzt nicht &#252;berheblich wirken, aber als erfolgreicher B&#246;rsenspekulant war ich es gewohnt, ein klein wenig tiefer und ausf&#252;hrlicher die unterschiedlichsten Standpunkte zu beurteilen, als es bei den Gl&#228;ubigen und Neodarwinisten der Fall ist. 
Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, die jeweiligen und aus meiner ganz speziellen Sichtweise heraus fundamental zu nennenden Daten und Fakten zu ver&#246;ffentlichen. Meinen eigenen Standpunkt w&#252;rde ich dabei als neutral einsch&#228;tzen, da ich den vorhandenen Erkl&#228;rungsmodellen "Gott und Zufall" schon immer mit einer gewissen Skepsis begegnet bin. Eine Einsch&#228;tzung, die durch die vorgenommene Analyse auch best&#228;tigt wurde. 

Der &#220;bersichtlichkeit wegen werde ich nun die Thesen und Meinungen der Gl&#228;ubigen und Neodarwinisten kurz auflisten und zur jeweiligen These das Ergebnis meiner eigenen Untersuchung auff&#252;hren. 

1. Gott hat das Universum und die Welt erschaffen. 

Diese Ansicht kann man teilen oder nicht, denn sie ist und bleibt eine Angelegenheit des individuellen Glaubens. Da uns der Blick &#252;ber den sogenannten „Urknall“ hinaus auf absehbare Zeit verwehrt ist, wird die Frage, was oder wer daf&#252;r verantwortlich war, wohl auf absehbare Zeit offen bleiben m&#252;ssen. 

2. Gott hat das Universum erschaffen und er ist gerecht und gut. 

Bei solchen Aussagen ist ein kritische Distanz angebracht, denn Tatsache ist und bleibt, dass die Aussagen von GOETHE, HUME und FEUERBACH durchaus ihre Daseinsberechtigung haben: 

Im Innern ist ein Universum auch; daher der V&#246;lker l&#246;blicher Gebrauch, dass jeglicher das Beste, was er kennt, er Gott, ja seinen Gott benennt, Ihm Himmel und Erden &#252;bergibt, Ihn f&#252;rchtet und wom&#246;glich liebt. J.W von GOETHE 

Sofern das B&#246;se in der Welt zu Gottes Plan geh&#246;rt, ist er nicht gut, l&#228;uft es aber seinem Plan zuwider, ist er nicht allm&#228;chtig. Er kann nicht zugleich allm&#228;chtig und gut sein. DAVID HUME, Philosoph 

Der Mensch hat Gott nach seinem Bilde erschaffen, heilig ist daher nicht Gott, sondern der Mensch. LUDWIG FEUERBACH, Philosoph 

3. Die biblische Sch&#246;pfungsgeschichte ist richtig und die Darwinsche Evolutionstheorie ist falsch. 

Solche Behauptungen werden meist von den sogenannten KREATIONISTEN aufgestellt, die sich auf der Richtigkeit der biblischen Sch&#246;pfungsgeschichte berufen. Der Glaube daran hat jedoch nichts mit wissenschaftlicher Forschung zu tun und d&#252;rfte nach heutigem Wissensstand auch eindeutig falsch sein. Die genetischen &#220;bereinstimmungen der Lebewesen, die entsprechenden Fossilienfunde und die Altersdatierungen sprechen eine eindeutige Sprache: Es hat eine Evolution stattgefunden. 

Auch die moderne Form des Kreationismus, das sogenannte "Intelligente Design", erweist sich bei genauerer Betrachtung als nicht &#252;berpr&#252;fbar. Der Begriff des "Intelligenten Design" ist zwar unglaublich gut gew&#228;hlt, denn wie wir noch sehen werden, stellt sich die Frage nach der Formgebung von Lebewesen tats&#228;chlich noch als v&#246;llig offen dar. 

Problematisch wird es allerdings, wenn das "Design" von Arten als unver&#228;nderlich angesehen und und als Beweis f&#252;r die Existenz eines Gottes/Sch&#246;pfers herangezogen wird. Wenn dies der Fall ist, haben wir keine neue Theorie vor uns, denn wir sind dann wieder bei der Ideen-Lehre von PLATON angelangt. Der Unterschied zu PLATON besteht lediglich darin, dass die Vielzahl der griechischen G&#246;tter durch einen einzigen Gott ersetzt wurde. Diese beliebige Austauschbarkeit der "ersten Ursache" zeigt aber bereits, dass sich der "Gott" letztlich einer wissenschaftlichen Betrachtungsweise entzieht. 

4. Das Universum ist zuf&#228;llig entstanden. 

Eine solche Ansicht kann zwar vertreten werden, dagegen sprechen jedoch eindeutig die unglaublich fein abgestimmten Naturgesetze. Bei einer wirklich zuf&#228;lligen „Explosion“ w&#228;re das Universum innerhalb k&#252;rzester Zeit wieder in sich zusammengefallen, was jedoch eindeutig nicht der Fall war. Stattdessen finden wir seit ca. 14-16 Milliarden Jahren unglaublich fein abgestimmte Naturgesetze vor, die die Entstehung von Leben und eine Evolution erm&#246;glicht haben. Zufall? Mehr als unwahrscheinlich! 

W&#228;re die Expansionsgeschwindigkeit eine Sekunde nach dem Urknall nur um eine Hunderttausendmillionstel Millionstel kleiner gewesen, so w&#228;re das Universum wieder in sich zusammengefallen, bevor es seine gegenw&#228;rtige Gr&#246;&#223;e erreicht h&#228;tte. STEPHEN W. HAWKING 

5. Das Leben ist zuf&#228;llig entstanden. 

Diese These wird meist von Neodarwinisten vertreten, wobei als ideologischer Hintergrund f&#252;r eine solche Behauptung ber&#252;cksichtigt werden sollte, dass es sich mit einem „Zufall“ nat&#252;rlich hervorragend von einem „Gott“ abgrenzen l&#228;sst. 

Inhaltlich ist eine solche Vorstellung aber klar zu verwerfen, da der „Zufall“ hier eine Ursachen-Funktion &#252;bernehmen m&#252;sste, die er nicht erf&#252;llen kann. Die Kombination „Zufall = Ursache“ k&#246;nnte bestenfalls noch an den Beginn des Universums gesetzt werden, denn nur in diesem e i n z i g e n Fall w&#252;rden Zufall und Ursache zu einer Einheit verschmelzen. Innerhalb des Universums kann die Kombination "Zufall = Ursache" aber ausgeschlossen werden, denn die tats&#228;chliche Ursache f&#252;r die Entstehung des Lebens ist und bleibt das Universum selbst mit seinen Naturgesetzen. 

Wenn die Neodarwinisten trotzdem die Entstehung des Lebens mit der Kombination „Zufall = Ursache“ begr&#252;nden, erweitern sie die klassische Definition des Zufalls als ein "chaotisches, ungeordnetes und regelloses" Ereignis (DAVIS) noch um das Attribut "ursachenlos". Ein solches Ereignis w&#252;rde aber eine „creatio ex nihilo“, also eine Sch&#246;pfung aus dem „Nichts“ heraus, darstellen. 

Da bei einer solchen Annahme auch kein Unterschied zu einem g&#246;ttlichen Sch&#246;pfungsakt mehr vorhanden w&#228;re, stellt sich die grunds&#228;tzliche Frage, wor&#252;ber sich die Gl&#228;ubigen und Darwinisten eigentlich streiten. 

6. Die Wahrscheinlichkeiten f&#252;r die „zuf&#228;llige“ Entstehung des Lebens sind gleich „Null“. 

Absolut richtig, da bei solchen Berechnungen der Zufall als Ursache definiert ist und keinerlei Rahmenbedingungen ber&#252;cksichtigt werden. Prinzipiell wird mit solchen Berechnungen also die Wahrscheinlichkeit f&#252;r eine "creatio ex nihilo" ausgedr&#252;ckt, was zwangsl&#228;ufig mit extremen (Un)wahrscheinlichkeiten verbunden ist. Hier ein Beispiel f&#252;r eine solche Berechnung: 

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich aus der so genannten Ursuppe heraus ein kleines Virus entwickelt, betr&#228;gt 10²°°°°°°. Diese beinahe unfassbar geringe Wahrscheinlichkeit ist kleiner als die, bei sechs Millionen M&#252;nzw&#252;rfen hintereinander Kopf zu werfen. PAUL DAVIES 

Wie wir noch sehen werden, ist auch ein absolut zweckloses Unterfangen, diese extremen Unwahrscheinlichkeiten mit diversen Argumenten entkr&#228;ften zu wollen. Eine "creatio ex nihilo", kann nicht verteidigt werden, da ein solches Ereignis das Universum sofort zerst&#246;rt h&#228;tte. 

7. Der Zufall ist "Mittel zum Zweck" und kann Leben dann ausl&#246;sen, wenn die Voraussetzungen stimmen und die Zeit daf&#252;r reif ist. 

Wie bereits festgestellt, h&#228;tte ein ursachenloses, chaotisches, regelloses und ungeordnetes Ereignis, also eine "creatio ex nihilo", innerhalb des Universum sofort einen universellen Kurzschluss verursacht. Da dies nachweislich nicht der Fall war, k&#246;nnen wir den Zufall als ein Ereignis mit Ausl&#246;secharakter definieren. So definiert kann der Zufall als ein fester Bestandteil des Universums angesehen werden, der "Leben" stets dann ausl&#246;sen kann, wenn die Voraussetzungen stimmen und die Zeit daf&#252;r reif ist. Diese "Voraussetzungen" m&#252;ssen aber bereits bei der Entstehung des Universums definiert gewesen sein. 

8. Die Voraussetzungen f&#252;r die Entstehung von Leben haben sich zuf&#228;llig ergeben. 

Diese Annahme kann verworfen werden, da in diesem Fall lediglich die Grundlage f&#252;r einen Ursachen-Zufall, also einer „creatio ex nihilo“, nochmals millionenfach erweitert w&#252;rde. Au&#223;erdem ist die Entstehung von Leben untrennbar mit den Umweltbedingungen verkn&#252;pft, da unser erstes Lebewesen exakt auf seine Umwelt abgestimmt sein musste, um &#252;berhaupt aus dieser herauswachsen und &#252;berleben zu k&#246;nnen. Wir k&#246;nnen deshalb von einem einzigen Entwicklungsprozess ausgehen, denn: 

So eng ist die Evolution der Lebewesen mit der Evolution der Umwelt gekoppelt, dass sie einen einzigen Entwicklungsprozess darstellt. JAMES LOVELOCK 

Die Ansicht von HOIMAR VON DITFURTH d&#252;rfte deshalb den Weg in die richtige Richtung weisen: 

Noch wichtiger... aber ist die Tatsache, dass auf der Ur-Erde, mit Sicherheit viele Hunderte Jahrmillionen vor dem Auftreten der ersten als belebt anzusehenden organischen Strukturen, eine Entwicklung einsetzte, welche zu verlaufen zu sein scheint, dass sie die Entstehung von Leben nicht nur erm&#246;glichte, sondern... geradezu unausbleiblich machte. HOIMAR VON DITFURTH 

9. Wahrscheinlichkeitsberechnungen machen keinen Sinn, denn wir nicht wissen, wie das erste Lebewesen ausgesehen hat. 

Dieses Argument wird meist von Neodarwinisten vorgebracht, wenn sie die extremen (Un)Wahrscheinlichkeiten f&#252;r die zuf&#228;llige Entstehung des Lebens relativieren und abwerten m&#246;chten. Das von Gegnern einer Zufalls-Sch&#246;pfung vorgebrachte Beispiel mit dem Affen, der ein Sonette von Shakespeare ohne Fehler auf einer Schreibmaschine tippen solle, h&#228;tte deshalb keinerlei Aussagekraft. Man k&#246;nne dem imagin&#228;ren Affen gar keinen Satz vorgeben, da man nicht wisse, wie das erste Lebewesen hinsichtlich seiner exakten Zusammensetzung ausgesehen habe. 

Halten wir also fest: Wer mit Wahrscheinlichkeiten gegen Evolution argumentieren m&#246;chte, m&#252;sste nicht nur alle Bedingungen kennen, unter denen sich Leben bilden und jede einzelne Art entwickeln kann, er m&#252;sste auch beweisen, dass gerade diese unter allen m&#246;glichen Bedingungen nahezu nicht realisierbar waren.“ MARTIN NEUKAMM Martin-Neukamm.de 

Was ist von dieser Argumentation zu halten? 

1. Zun&#228;chst einmal ist feststellbar, dass mit einer solchen Argumentation der "Ursachen-Zufall" in Form einer "creatio ex nihilo" verteidigt wird, was generell ein unsinniges Unterfangen darstellt. 

2. Au&#223;erdem ist eine solche Argumentation auch noch falsch. Richtig ist zwar, dass wir die exakte Zusammensetzung des ersten Lebewesens nicht kennen, wobei der DNA-Experte ROBERT SHAPIRO aber davon ausgeht, dass mindestens 600 Atome f&#252;r das kleinste und &#252;berhaupt nur vorstellbare Lebewesen, einen Replikator, notwendig w&#228;ren. Klingt nicht viel, aber Wahrscheinlichkeitsberechnungen f&#252;r das wirklich „zuf&#228;llige“ Zusammenf&#252;gen von 600 Atomen aufgrund eines Ursachen-Zufalls ergeben folgendes: 

Wir wollen unseren Affen tippen lassen: 
&gt;&gt; 
to be or not to be: that is the question 
&gt; 
Kenner 
&gt; 
nein 
&gt; 
stopp 
&gt; 
Aber das, was Sie gerade f&#252;r den Rubik-W&#252;rfel beschrieben haben, ist genau der Ursprung der Arten durch die nat&#252;rliche Auslese, wobei die Mutationen den Drehversuchen des Blinden entsprechen und die Auswahleffekte der Umwelt die Rolle des Beobachters &#252;bernehmen 
&gt; 
nat&#252;rlichen Auslese 
&gt; 
k&#252;nstlichen Auslese 
&gt; 
I 
&gt; 
bewaffnet 
&gt; 
etwas steckt 
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sch&#246;pfung oder Zufall? - Wer hat die besseren Argumente? </p>
<p>Als ich vor einiger Zeit damit begann, mich mit den Weltbildern der Gl&#228;ubigen und Neodarwinisten zu besch&#228;ftigen, war ich &#252;berrascht, mit wie wenig gedanklichem Tiefgang die Diskussion auf beiden Seiten gef&#252;hrt wird. Diese Schlussfolgerung soll jetzt nicht &#252;berheblich wirken, aber als erfolgreicher B&#246;rsenspekulant war ich es gewohnt, ein klein wenig tiefer und ausf&#252;hrlicher die unterschiedlichsten Standpunkte zu beurteilen, als es bei den Gl&#228;ubigen und Neodarwinisten der Fall ist.<br />
Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, die jeweiligen und aus meiner ganz speziellen Sichtweise heraus fundamental zu nennenden Daten und Fakten zu ver&#246;ffentlichen. Meinen eigenen Standpunkt w&#252;rde ich dabei als neutral einsch&#228;tzen, da ich den vorhandenen Erkl&#228;rungsmodellen &#8220;Gott und Zufall&#8221; schon immer mit einer gewissen Skepsis begegnet bin. Eine Einsch&#228;tzung, die durch die vorgenommene Analyse auch best&#228;tigt wurde. </p>
<p>Der &#220;bersichtlichkeit wegen werde ich nun die Thesen und Meinungen der Gl&#228;ubigen und Neodarwinisten kurz auflisten und zur jeweiligen These das Ergebnis meiner eigenen Untersuchung auff&#252;hren. </p>
<p>1. Gott hat das Universum und die Welt erschaffen. </p>
<p>Diese Ansicht kann man teilen oder nicht, denn sie ist und bleibt eine Angelegenheit des individuellen Glaubens. Da uns der Blick &#252;ber den sogenannten „Urknall“ hinaus auf absehbare Zeit verwehrt ist, wird die Frage, was oder wer daf&#252;r verantwortlich war, wohl auf absehbare Zeit offen bleiben m&#252;ssen. </p>
<p>2. Gott hat das Universum erschaffen und er ist gerecht und gut. </p>
<p>Bei solchen Aussagen ist ein kritische Distanz angebracht, denn Tatsache ist und bleibt, dass die Aussagen von GOETHE, HUME und FEUERBACH durchaus ihre Daseinsberechtigung haben: </p>
<p>Im Innern ist ein Universum auch; daher der V&#246;lker l&#246;blicher Gebrauch, dass jeglicher das Beste, was er kennt, er Gott, ja seinen Gott benennt, Ihm Himmel und Erden &#252;bergibt, Ihn f&#252;rchtet und wom&#246;glich liebt. J.W von GOETHE </p>
<p>Sofern das B&#246;se in der Welt zu Gottes Plan geh&#246;rt, ist er nicht gut, l&#228;uft es aber seinem Plan zuwider, ist er nicht allm&#228;chtig. Er kann nicht zugleich allm&#228;chtig und gut sein. DAVID HUME, Philosoph </p>
<p>Der Mensch hat Gott nach seinem Bilde erschaffen, heilig ist daher nicht Gott, sondern der Mensch. LUDWIG FEUERBACH, Philosoph </p>
<p>3. Die biblische Sch&#246;pfungsgeschichte ist richtig und die Darwinsche Evolutionstheorie ist falsch. </p>
<p>Solche Behauptungen werden meist von den sogenannten KREATIONISTEN aufgestellt, die sich auf der Richtigkeit der biblischen Sch&#246;pfungsgeschichte berufen. Der Glaube daran hat jedoch nichts mit wissenschaftlicher Forschung zu tun und d&#252;rfte nach heutigem Wissensstand auch eindeutig falsch sein. Die genetischen &#220;bereinstimmungen der Lebewesen, die entsprechenden Fossilienfunde und die Altersdatierungen sprechen eine eindeutige Sprache: Es hat eine Evolution stattgefunden. </p>
<p>Auch die moderne Form des Kreationismus, das sogenannte &#8220;Intelligente Design&#8221;, erweist sich bei genauerer Betrachtung als nicht &#252;berpr&#252;fbar. Der Begriff des &#8220;Intelligenten Design&#8221; ist zwar unglaublich gut gew&#228;hlt, denn wie wir noch sehen werden, stellt sich die Frage nach der Formgebung von Lebewesen tats&#228;chlich noch als v&#246;llig offen dar. </p>
<p>Problematisch wird es allerdings, wenn das &#8220;Design&#8221; von Arten als unver&#228;nderlich angesehen und und als Beweis f&#252;r die Existenz eines Gottes/Sch&#246;pfers herangezogen wird. Wenn dies der Fall ist, haben wir keine neue Theorie vor uns, denn wir sind dann wieder bei der Ideen-Lehre von PLATON angelangt. Der Unterschied zu PLATON besteht lediglich darin, dass die Vielzahl der griechischen G&#246;tter durch einen einzigen Gott ersetzt wurde. Diese beliebige Austauschbarkeit der &#8220;ersten Ursache&#8221; zeigt aber bereits, dass sich der &#8220;Gott&#8221; letztlich einer wissenschaftlichen Betrachtungsweise entzieht. </p>
<p>4. Das Universum ist zuf&#228;llig entstanden. </p>
<p>Eine solche Ansicht kann zwar vertreten werden, dagegen sprechen jedoch eindeutig die unglaublich fein abgestimmten Naturgesetze. Bei einer wirklich zuf&#228;lligen „Explosion“ w&#228;re das Universum innerhalb k&#252;rzester Zeit wieder in sich zusammengefallen, was jedoch eindeutig nicht der Fall war. Stattdessen finden wir seit ca. 14-16 Milliarden Jahren unglaublich fein abgestimmte Naturgesetze vor, die die Entstehung von Leben und eine Evolution erm&#246;glicht haben. Zufall? Mehr als unwahrscheinlich! </p>
<p>W&#228;re die Expansionsgeschwindigkeit eine Sekunde nach dem Urknall nur um eine Hunderttausendmillionstel Millionstel kleiner gewesen, so w&#228;re das Universum wieder in sich zusammengefallen, bevor es seine gegenw&#228;rtige Gr&#246;&#223;e erreicht h&#228;tte. STEPHEN W. HAWKING </p>
<p>5. Das Leben ist zuf&#228;llig entstanden. </p>
<p>Diese These wird meist von Neodarwinisten vertreten, wobei als ideologischer Hintergrund f&#252;r eine solche Behauptung ber&#252;cksichtigt werden sollte, dass es sich mit einem „Zufall“ nat&#252;rlich hervorragend von einem „Gott“ abgrenzen l&#228;sst. </p>
<p>Inhaltlich ist eine solche Vorstellung aber klar zu verwerfen, da der „Zufall“ hier eine Ursachen-Funktion &#252;bernehmen m&#252;sste, die er nicht erf&#252;llen kann. Die Kombination „Zufall = Ursache“ k&#246;nnte bestenfalls noch an den Beginn des Universums gesetzt werden, denn nur in diesem e i n z i g e n Fall w&#252;rden Zufall und Ursache zu einer Einheit verschmelzen. Innerhalb des Universums kann die Kombination &#8220;Zufall = Ursache&#8221; aber ausgeschlossen werden, denn die tats&#228;chliche Ursache f&#252;r die Entstehung des Lebens ist und bleibt das Universum selbst mit seinen Naturgesetzen. </p>
<p>Wenn die Neodarwinisten trotzdem die Entstehung des Lebens mit der Kombination „Zufall = Ursache“ begr&#252;nden, erweitern sie die klassische Definition des Zufalls als ein &#8220;chaotisches, ungeordnetes und regelloses&#8221; Ereignis (DAVIS) noch um das Attribut &#8220;ursachenlos&#8221;. Ein solches Ereignis w&#252;rde aber eine „creatio ex nihilo“, also eine Sch&#246;pfung aus dem „Nichts“ heraus, darstellen. </p>
<p>Da bei einer solchen Annahme auch kein Unterschied zu einem g&#246;ttlichen Sch&#246;pfungsakt mehr vorhanden w&#228;re, stellt sich die grunds&#228;tzliche Frage, wor&#252;ber sich die Gl&#228;ubigen und Darwinisten eigentlich streiten. </p>
<p>6. Die Wahrscheinlichkeiten f&#252;r die „zuf&#228;llige“ Entstehung des Lebens sind gleich „Null“. </p>
<p>Absolut richtig, da bei solchen Berechnungen der Zufall als Ursache definiert ist und keinerlei Rahmenbedingungen ber&#252;cksichtigt werden. Prinzipiell wird mit solchen Berechnungen also die Wahrscheinlichkeit f&#252;r eine &#8220;creatio ex nihilo&#8221; ausgedr&#252;ckt, was zwangsl&#228;ufig mit extremen (Un)wahrscheinlichkeiten verbunden ist. Hier ein Beispiel f&#252;r eine solche Berechnung: </p>
<p>Die Wahrscheinlichkeit, dass sich aus der so genannten Ursuppe heraus ein kleines Virus entwickelt, betr&#228;gt 10²°°°°°°. Diese beinahe unfassbar geringe Wahrscheinlichkeit ist kleiner als die, bei sechs Millionen M&#252;nzw&#252;rfen hintereinander Kopf zu werfen. PAUL DAVIES </p>
<p>Wie wir noch sehen werden, ist auch ein absolut zweckloses Unterfangen, diese extremen Unwahrscheinlichkeiten mit diversen Argumenten entkr&#228;ften zu wollen. Eine &#8220;creatio ex nihilo&#8221;, kann nicht verteidigt werden, da ein solches Ereignis das Universum sofort zerst&#246;rt h&#228;tte. </p>
<p>7. Der Zufall ist &#8220;Mittel zum Zweck&#8221; und kann Leben dann ausl&#246;sen, wenn die Voraussetzungen stimmen und die Zeit daf&#252;r reif ist. </p>
<p>Wie bereits festgestellt, h&#228;tte ein ursachenloses, chaotisches, regelloses und ungeordnetes Ereignis, also eine &#8220;creatio ex nihilo&#8221;, innerhalb des Universum sofort einen universellen Kurzschluss verursacht. Da dies nachweislich nicht der Fall war, k&#246;nnen wir den Zufall als ein Ereignis mit Ausl&#246;secharakter definieren. So definiert kann der Zufall als ein fester Bestandteil des Universums angesehen werden, der &#8220;Leben&#8221; stets dann ausl&#246;sen kann, wenn die Voraussetzungen stimmen und die Zeit daf&#252;r reif ist. Diese &#8220;Voraussetzungen&#8221; m&#252;ssen aber bereits bei der Entstehung des Universums definiert gewesen sein. </p>
<p>8. Die Voraussetzungen f&#252;r die Entstehung von Leben haben sich zuf&#228;llig ergeben. </p>
<p>Diese Annahme kann verworfen werden, da in diesem Fall lediglich die Grundlage f&#252;r einen Ursachen-Zufall, also einer „creatio ex nihilo“, nochmals millionenfach erweitert w&#252;rde. Au&#223;erdem ist die Entstehung von Leben untrennbar mit den Umweltbedingungen verkn&#252;pft, da unser erstes Lebewesen exakt auf seine Umwelt abgestimmt sein musste, um &#252;berhaupt aus dieser herauswachsen und &#252;berleben zu k&#246;nnen. Wir k&#246;nnen deshalb von einem einzigen Entwicklungsprozess ausgehen, denn: </p>
<p>So eng ist die Evolution der Lebewesen mit der Evolution der Umwelt gekoppelt, dass sie einen einzigen Entwicklungsprozess darstellt. JAMES LOVELOCK </p>
<p>Die Ansicht von HOIMAR VON DITFURTH d&#252;rfte deshalb den Weg in die richtige Richtung weisen: </p>
<p>Noch wichtiger&#8230; aber ist die Tatsache, dass auf der Ur-Erde, mit Sicherheit viele Hunderte Jahrmillionen vor dem Auftreten der ersten als belebt anzusehenden organischen Strukturen, eine Entwicklung einsetzte, welche zu verlaufen zu sein scheint, dass sie die Entstehung von Leben nicht nur erm&#246;glichte, sondern&#8230; geradezu unausbleiblich machte. HOIMAR VON DITFURTH </p>
<p>9. Wahrscheinlichkeitsberechnungen machen keinen Sinn, denn wir nicht wissen, wie das erste Lebewesen ausgesehen hat. </p>
<p>Dieses Argument wird meist von Neodarwinisten vorgebracht, wenn sie die extremen (Un)Wahrscheinlichkeiten f&#252;r die zuf&#228;llige Entstehung des Lebens relativieren und abwerten m&#246;chten. Das von Gegnern einer Zufalls-Sch&#246;pfung vorgebrachte Beispiel mit dem Affen, der ein Sonette von Shakespeare ohne Fehler auf einer Schreibmaschine tippen solle, h&#228;tte deshalb keinerlei Aussagekraft. Man k&#246;nne dem imagin&#228;ren Affen gar keinen Satz vorgeben, da man nicht wisse, wie das erste Lebewesen hinsichtlich seiner exakten Zusammensetzung ausgesehen habe. </p>
<p>Halten wir also fest: Wer mit Wahrscheinlichkeiten gegen Evolution argumentieren m&#246;chte, m&#252;sste nicht nur alle Bedingungen kennen, unter denen sich Leben bilden und jede einzelne Art entwickeln kann, er m&#252;sste auch beweisen, dass gerade diese unter allen m&#246;glichen Bedingungen nahezu nicht realisierbar waren.“ MARTIN NEUKAMM Martin-Neukamm.de </p>
<p>Was ist von dieser Argumentation zu halten? </p>
<p>1. Zun&#228;chst einmal ist feststellbar, dass mit einer solchen Argumentation der &#8220;Ursachen-Zufall&#8221; in Form einer &#8220;creatio ex nihilo&#8221; verteidigt wird, was generell ein unsinniges Unterfangen darstellt. </p>
<p>2. Au&#223;erdem ist eine solche Argumentation auch noch falsch. Richtig ist zwar, dass wir die exakte Zusammensetzung des ersten Lebewesens nicht kennen, wobei der DNA-Experte ROBERT SHAPIRO aber davon ausgeht, dass mindestens 600 Atome f&#252;r das kleinste und &#252;berhaupt nur vorstellbare Lebewesen, einen Replikator, notwendig w&#228;ren. Klingt nicht viel, aber Wahrscheinlichkeitsberechnungen f&#252;r das wirklich „zuf&#228;llige“ Zusammenf&#252;gen von 600 Atomen aufgrund eines Ursachen-Zufalls ergeben folgendes: </p>
<p>Wir wollen unseren Affen tippen lassen:<br />
&gt;&gt;<br />
to be or not to be: that is the question<br />
&gt;<br />
Kenner<br />
&gt;<br />
nein<br />
&gt;<br />
stopp<br />
&gt;<br />
Aber das, was Sie gerade f&#252;r den Rubik-W&#252;rfel beschrieben haben, ist genau der Ursprung der Arten durch die nat&#252;rliche Auslese, wobei die Mutationen den Drehversuchen des Blinden entsprechen und die Auswahleffekte der Umwelt die Rolle des Beobachters &#252;bernehmen<br />
&gt;<br />
nat&#252;rlichen Auslese<br />
&gt;<br />
k&#252;nstlichen Auslese<br />
&gt;<br />
I<br />
&gt;<br />
bewaffnet<br />
&gt;<br />
etwas steckt</p>
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	</item>
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		<title>Von: masterkuki</title>
		<link>http://moeglichkeiten.stolze.us/2006/10/01/als-abraham-auf-dem-t-rex-ritt/comment-page-1/#comment-44</link>
		<dc:creator>masterkuki</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Oct 2006 20:27:24 +0000</pubDate>
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		<description>Na, endlich einmal wieder ein Lebenszeichen. Ich hatte schon gedacht Du seiest bekehrt worden oder inzwischen dem Zellenstudium verfallen, ich meine von innen, vom Knast aus.</description>
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