Land der verpassten Möglichkeiten

Montag, 12. Januar 2009

Zeitgeist

Abgelegt unter: Allgemeines, Amerikanischer Alltag, Bush, Moral, Politik, Religion — Frank @ 14:01

Was verbindet Jesus und den aegyptischen Gott Horus? Was verbindet Hitler, Bush und Bin Laden? Was verbindet den Untergang der Lusitania, Pearl Harbor und 9/11? Und was hat das alles miteinander zu tun?

Hochinteressante Antworten im Film “Zeitgeist“. (Hier direkt ansehen oder hier legal herunterladen.)

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Donnerstag, 17. August 2006

Mal ‘was auf die Finger

Abgelegt unter: Bush, Moral, NSA, Politik — Frank @ 13:46

Na endlich. Im Unterschied zu vorherigen Gerichtsfällen hat jetzt endlich eine Bundesrichterin entschieden, dass Bushs Spitzelprogramm verfassungswidrig sei. Richterin Anna Diggs Taylor entschied in einem Fall, der von der American Civil Liberties Union (ACLU), einer amerikanischen Bürgerrechtsvereinigung, aufgezogen wurde. Frau Taylor sagte auch klipp und klar, dass der Herr Bush seine Kompetenzen deutlich überschritten habe.

Das wird zwar kaum das letzte Wort zur Problematik sein, aber es ist ein wichtiger Schritt. Bravo!

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Samstag, 22. Juli 2006

Diktator in einer Demokratie

Abgelegt unter: Bush, Moral, NSA, Politik — Frank @ 20:53

Amerika sieht sich bekanntlicherweise als Herd der Freiheit und Vorbild der Demokratie. Ihre Rolle als selbsterkorener Bringer von Freiheit und Demokratie und selbsternanntes “Land of the Free” sind wohlbekannt und wohldiskutiert.George W. Bush zeigt was er kann

Aber Herr Bush nimmt sich Freiheiten heraus, die kaum noch etwas mit Demokratie zu tun haben. Besonders der verstärkte Fokus der gegenwärtigen Regierung auf nationale Sicherheit nimmt zum Teil Ausmaße an, die eher an George Orwell als an Demokratie erinnern. Ein Paradebeispiel ist die teilverleugnete und -verschwiegene Abhöraffäre. (weiterlesen…)

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Sonntag, 21. Mai 2006

Die schizophrene Nation: Schusswaffen

Abgelegt unter: Amerikanische Kultur, Moral, NRA, Schusswaffen — Frank @ 15:53

Amerika in seiner unendlichen Weite und Diversität ist bekanntlich auch ein Land krasser Gegensätze. Gegensätze zwischen arm und reich, fortschrittlich und erzkonservativ, Riesenweiten und beengter Überfülltheit sind hinlänglich bekannt.

Schusswaffen sind ein anderes Thema, an dem sich die Geister scheiden. Bekanntlich ist das Recht zum Tragen von Schusswaffen gesetzlich im zweiten Zusatz zur Verfassung (”Second Amendment”) verankert. Dieses Recht, das aus den Zeiten von Überfällen und der Bürgerwehr als einzigem Militär stammt, ist im amerikanischen Selbstbewusstsein und -verständnis als Bestandteil der persönlichen Freiheit fest verankert.

Um diese Situation zu verstehen, muss man die besonderen geschichtlichen Umstände der amerikanischen GesetzgebungNational Rifle Organization (NRA) berücksichtigen. Die Grundsteine der amerikanischen Gesetze, einschließlich der Verfassung und deren wichtige Zusätze, wurden zu einer Zeit des Aufruhrs, der Erforschung und Eroberung gelegt. Zu jener Zeit war Selbstverteidigung in verschiedenen Formen natürlich eine Frage des Überlebens. Im Gegensatz zu den länger und dichter besiedelten europäischen Ländern hat sich diese Mentalität und Denkensweise bis in die Gegenwart fortgesetzt. (weiterlesen…)

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Freitag, 12. Mai 2006

Das Streben nach perfekter Zensur

Abgelegt unter: Amerikanische Kultur, Familie, Moral — Frank @ 12:15

Im Land der Freiheit, insbesondere der durch das “First Amendment” verfassungsmäßig garantierten Redefreiheit, ist es erstaunlich zu sehen, wieviel zensiert wird.

Da Menschen leider schwer kontrollierbar sind und George Orwells meisterhafte Visionen noch nicht ganz verwirklicht werden konnten, werden fast alle Radio- und Fernseh- Livesendungen in den USA mit einer Verzögerung von sieben Sekunden ausgestrahlt. Das gibt dann dem Zensor genügend Zeit, das zarte Gemüt des Zuschauers oder -hörers vor irreversiblem Schaden zu bewahren. Gott sei Dank gibt es die Federal Communications Commission und die weiß genau, wie empfindlich und unschuldig das amerikanische Gemüt ist und verhängt dann schon mal eine Strafe in Höhe von über einer halben Million Dollar für mutwillige Versuche, die moralischen Errungenschaften der letzten 40 Jahre zu zerstören. (weiterlesen…)

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Donnerstag, 4. Mai 2006

Massenhass im Namen der Familie

In Amerika wird sehr viel Missbrauch mit dem Prinzip der Familie getrieben. Insbesondere religiös-konservative Kreise benutzen den Begriff “Familie” als Euphemismus für ihre fortschrittsfeindliche Propaganda.

Ein Beispiel dafür ist die “American Family Association“, eine erzkonservative Organisation die früher “National Federation for Decency” (Nationalvereinigung für Anstand) hieß. Sie deklariert sich selbst als “Repräsentant traditioneller Familienwerte mit Fokus auf den Einfluß von TV und anderen Medien - einschließlich Pornographie - auf die Gesellschaft”. Was genau bedeutet denn das?

In Praxis ist die AFA eine Kreuzzugvereinigung, die mit Boykotts und Beschwerdebriefkampagnen AFA boykottiert sogar Disneyalles angreift, das ihr und ihrem Weltbild nicht passt. Sie strebt die Vernichtung von allem und jedem, das nicht ihrem engstirningen Weltbild entspricht, an und versucht, “Laster” zu kriminalisieren und damit jederman ihre eigenen religiösen Standards aufzuzwingen. Hier sind ein paar Beispiele: (weiterlesen…)

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