Es ist ja wohl hinreichend bekannt (und kaum zu übersehen), daß Amerikaner die Welt mit etwas anderen Augen als der Rest der Erdbevölkerung sehen. Von regionalen Unterschieden mal abgesehen, kann das zeitweise recht skurrile oder sogar lächerliche Formen annehmen.
In guter Tradition von (in diesem Fall selbstgewählter) Isolation über längerer Zeit zu seltsamen Eigenheiten führend (persönliches Lieblingsbeispiel: irischer Riverdance), haben Amerikaner, inbesondere im mittleren Westen und großen Teilen des Südens, eine schräge Kombination aus religiösem Fanatismus und Fremdenfurcht entwickelt. Für den zu leicht gebildeten Amerikaner springt das dann sehr schnell als “Schutzmechanismus” gegen Unbekanntes oder Überforderndes an.
Ein neues Beispiel ist die typisch amerikanische Erfindung von “Christian Yoga” (christlichem Yoga). Christliches Yoga, ja was soll denn das? Nun, Du musst wissen, daß Yoga der direkte Weg in die Hölle ist! Die Bibel sagt nämlich so. Und Frau Willis auch. …(weiterlesen…)