Land der verpassten Möglichkeiten

Donnerstag, 14. Dezember 2006

Ein blindes Huhn erschießt auch mal einen Fuchs

Abgelegt unter: Amerikanische Kultur, NRA, Schusswaffen — Frank @ 11:27

Amerikanischer geht’s nicht: Auch Blinde dürfen in Texas bald Tiere abknallenWenn jeder schon ‘rumballern und Cowboy spielen darf, dann bitte aber auch gerecht. Dann werden auch schon mal texanische Steuergelder verwendet, um eine gesetzliche Regelung einzuführen, die auch blinden Texanern erlaubt, Tiere zum Vergnügen abzuknallen.

Ein Helfer darf dann die Waffe in die richtige Richtung weisen und der blinde Schütze drückt ab. Na toll.

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Montag, 11. Dezember 2006

Second Amendment noch aktuell?

Abgelegt unter: NRA, Schusswaffen — Frank @ 17:06

Regelmäßige Leser dieses Blogs haben schon des öfteren kritische Worte über die amerikanische Faszination mit Schusswaffen gehört. Das Recht des allgemeinen Schusswaffenbesitzes ist im Second Amendment - dem zweiten Zusatz zur Verfassung - verankert.

Seit einiger Zeit gibt es jedoch auch Zwietracht. Schusswaffengegner beharren darauf, dass sich dieses Recht ausdrücklich auf die Bürgerbewaffnung zur Bildung von Milizen bezieht, welche im 19. Jahrhundert aktuell waren aber heute durch Armee, Polizei und National Guard ersetzt wurden. Befürworter (einschließlich, erwartungsgemäß, Bush & Friends) bestreiten das. Die gesetzlichen Regelungen unterscheiden sich von Staat zu Staat.

Ein neuer Fall in Washington beschäftigt sich mit diesem Thema. Dieser hat das Potential, es bis zum obersten Gericht, dem US Supreme Court, zu schaffen. Aber die Frage stellt sich, wie leicht wird es sich ein Richter machen, Grundrechte der Verfassung neu zu interpretieren? Nötig wäre es ja wirklich mal, Gold Rush und Wilder Westen sind lange vorbei, aber große Hoffnungen kann mal wohl kaum haben.

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Donnerstag, 13. Juli 2006

Die wahren Opfer sogenannter “Freiheiten”

Abgelegt unter: Familie, NRA, Schusswaffen — Frank @ 11:52

In dieser Publikation wurde die “persönliche Freiheit des Waffenbesitzes” bereits diskutiert. Eine neue, ernüchternde Statistik unterstreicht das Problem. Wie der Children’s Defense Fund für seinen Bericht “Protect Children Not Guns” ermittelt hat, starben in den USA allein im Jahr 2003 2827 Kinder und Jugendliche an Schussverletzungen. Das heißt, dass in einem Jahr mehr Kinder ihr Leben durch Schusswaffen verloren haben als US-Soldaten in 3 Jahren Irak-Krieg gestorben sind!

Ist es das wert?

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Sonntag, 21. Mai 2006

Die schizophrene Nation: Schusswaffen

Abgelegt unter: Amerikanische Kultur, Moral, NRA, Schusswaffen — Frank @ 15:53

Amerika in seiner unendlichen Weite und Diversität ist bekanntlich auch ein Land krasser Gegensätze. Gegensätze zwischen arm und reich, fortschrittlich und erzkonservativ, Riesenweiten und beengter Überfülltheit sind hinlänglich bekannt.

Schusswaffen sind ein anderes Thema, an dem sich die Geister scheiden. Bekanntlich ist das Recht zum Tragen von Schusswaffen gesetzlich im zweiten Zusatz zur Verfassung (”Second Amendment”) verankert. Dieses Recht, das aus den Zeiten von Überfällen und der Bürgerwehr als einzigem Militär stammt, ist im amerikanischen Selbstbewusstsein und -verständnis als Bestandteil der persönlichen Freiheit fest verankert.

Um diese Situation zu verstehen, muss man die besonderen geschichtlichen Umstände der amerikanischen GesetzgebungNational Rifle Organization (NRA) berücksichtigen. Die Grundsteine der amerikanischen Gesetze, einschließlich der Verfassung und deren wichtige Zusätze, wurden zu einer Zeit des Aufruhrs, der Erforschung und Eroberung gelegt. Zu jener Zeit war Selbstverteidigung in verschiedenen Formen natürlich eine Frage des Überlebens. Im Gegensatz zu den länger und dichter besiedelten europäischen Ländern hat sich diese Mentalität und Denkensweise bis in die Gegenwart fortgesetzt. (weiterlesen…)

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