Land der verpassten Möglichkeiten

Freitag, 24. November 2006

Hungern verboten

Alles ist nicht verloren, Genossen! Der Klassenfeind hat doch von Euch gelernt.

Darauf wäre auch das Politbüro stolz: 35 Millionen Menschen sind nicht am Hungern im Land der Freiheit und “God’s own country”, nein, sie haben nur etwas Nahrungsmittelunsicherheit (”very low food security“). Kann ja jedem mal passieren. Sind sie sicherlich auch selbst Schuld dran.

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Mittwoch, 25. Oktober 2006

Presse(un)freiheit

Abgelegt unter: Allgemeines, Bush, Exzerpte, Politik, Stand der Dinge — Frank @ 15:08

Der Journalistenverband “Reporters Without Borders” hat seinen Pressefreiheitsindex 2006 veröffentlicht. PressefreiheitsindexIn diesem Jahr ist das selbsterkorene Land der Freiheit auf Platz 53 abgerutscht und erfreut sich somit solch auserlesener Freiheitsnachbarschaft wie Botswana, Kroatien, Tonga und Uruguay.

Der Bericht erläutert: “Die Beziehungen zwischen den Medien und der Bush-Regierung haben sich extrem verschlechtert seit der Präsident die nationale Sicherheit als Vorwand benutzt, jeden Journalisten, der den “War on Terrorism” kritisch betrachtet, als verdächtig einzustufen. Der Übereifer der Bundesgerichte, die sich im Gegensatz zu Landesgerichten in 33 Staaten weigern, das Recht der Medien, ihre Quelle zu schützen, anzuerkennen, bedroht sogar Journalisten, deren Nachforschungen überhaupt nichts mit Terrorismus zu tun haben.

Der selbständige Journalist und Blogger Josh Wolf wurde eingesperrt als er sich weigerte, seine Videoarchive auszuhändigen. Der der für Al-Jazeera arbeitende sudanesische Kameramann Sami al-Haj wird seit Juni 2002 ohne Gerichtsverhandlung im Gefängnis der US-Militärstation Guantanamo festgehalten. Der Fotograf Bilal Hussein der Associated Press wird von der US seit April diesen Jahres im Irak festgehalten.

Na dann: Mal immer schön diese “Freiheit” weiterverbreiten!

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Samstag, 20. November 2004

Exzerpt - November 2004

Abgelegt unter: Bush, Exzerpte, Politik, Stand der Dinge — Frank @ 23:54

[...] Die Wahlen sind vorbei und die enttäuschenden Ergebnisse sind bestens bekannt. Amerika rückt immer mehr nach rechts, wird mehr konservativ, entwickelt sich zurück ins 19. Jahrhundert. Die Zensur wird immer schlimmer. Nach dem weit bekanntem “Skandal” bei dem aus Versehen unschuldige Amerikaner Janet Jacksons Brustwarze für den Bruchteil einer Sekunde sehen mussten (das hat sicherlich ewigen Schaden in ihrem einfältigen Leben verursacht!) und erst neulich ein neuer Skandal die amerikanische Nation auf’s tiefste erschüttert hat - bei einer Football-Werbung wurde der nackte Oberkörper einer Frau von hinten (!) gezeigt - trauen sich Fernsehstationen nicht mal mehr Kriegsfilme (Saving Private Ryan) zu zeigen! Ja, spinnen die denn alle?? Die sehen sich als das am weitesten entwickelte Land und sind moralisch kaum in die industrielle Revolution gekommen! Aber es ist völlig in Ordnung, tausende von Amerikanern und Irakern einschliesslich Zivilisten zugunste von Ölprofiten sterben zu lassen.

Und der Herr Bush fühlt sich durch die Wiederwahl so bestätigt, daß er jetzt ohne Rücksicht seine konservativen Freunde alles zukommen lassen kann. Er schimpfte auf die Demokraten als Geldausgeber und macht mehr Schulden als je einer zuvor. Der Dollar ist im Keller und ihm ist das völlig schnurzpiepegal - sein Horizont reicht nicht über die Landesgrenzen hinaus. [...]

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Freitag, 22. Oktober 2004

Exzerpt - Oktober 2004

Abgelegt unter: Bush, Exzerpte, Politik, Stand der Dinge — Frank @ 23:43

[...] Es ist schon sehr besorgniserregend, wie informiert und qualifiziert jene Amerikaner sind, die in weniger als zwei Wochen den nächsten Präsidenten (den sogenannten mächtigsten Mann der Welt) wählen. Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, daß

o 41% glauben, daß Saddam Hussein die Terroranschläge des 11. Septembers angeordnet und unterstützt hat, sogar nachdem Bush und Cheney zugegeben haben, daß das nicht der Fall war,

o 38% glauben, daß Irak Massenvernichtungswaffen hatte als die USA angegriffen hatte, sogar nachdem Bush und Cheney zugegeben haben, daß das nicht der Fall war,

o 37% glauben, daß mehrere der Terroristen des 11. Septembers Iraker waren, während kein einziger aus Irak war.

Diese Zahlen sind wesentlich größer fuer Bush-Wähler! Das zeigt mal wieder, welche Auswirkungen ein lausiges Bildungssystem, Mangel an ausgewogener Information, Zensur in den Medien und eine allgemeine Kultur der Verdummung haben! [...]

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Donnerstag, 23. September 2004

Exzerpt - September 2004

Abgelegt unter: Exzerpte, Stand der Dinge — Frank @ 23:37

[...] Ansonsten ist dieser ganze Wahlkampf in einem völlig verachtungswürdigen Zustand. Bush und Cheney sind völlig hinterhältige, unehrliche Gauner die nur ihre eigenen Interessen vertreten während Kerry und Edwards recht ausdruckslose, uninspirierende Kandidaten ohne richtige Botschaft oder Durchsetzungsvermögen sind. Der Wahlkampf ist nun nur noch eine Schlammschlacht zweier unwählbarer Kandidaten. Das traurige dabei ist, daß Bush mit seinem unehrlichen, minderbemittelten, arroganten und hinterhältigen Auftreten doch noch die Mehrheit der im Schnitt wenig gebildeten Amerikaner hinter sich bringen kann (was für eine Meisterleistung der Täuschung!) Amerika ist in einem traurigen Zustand und es ist kein Clinton oder Reagan zur Rettung da. [...]

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Donnerstag, 13. Mai 2004

Exzerpt - Mai 2004

Abgelegt unter: Exzerpte, Stand der Dinge — Frank @ 16:08

Der Aktienmarkt bereitet wieder mal kräftige Kopfschmerzen. Nachdem die USA ihre ökonomische Talfahrt beendet hat und endlich mal etwas Aufschwung zeigte, hat dieser hirngeschädigte US-Präsident mit seiner schädlichen Außen- und Innenpolitik die Hoffnungen im Keim erstickt. Da werden hunderte Milliarden Dollar für den Krieg ausgegeben die dringendst im Lande gebraucht werden. Aber in seinem minderintelligenten, arroganten Denken sind ihm anderer Leute Probleme (und deren Leben - seien es Iraker oder amerikanische Soldaten) völlig egal.

Leider ist sein Gegenkandidat selber schrecklich schwach (keiner der demokratischen Kandidaten war vielversprechend) - und Ralph Nader, der in Jahr 2000 schon Al Gore 5 Prozent der demokratischen Wählerstimmen gekostet hat, wird auch dieses mal wieder völlig unnötigerweise 5 oder 6 Prozent der linksgerichteten Wählerstimmen vom demokratischen Kandidaten wegnehmen.

Das Land hat große Probleme und niemand bietet Lösungen an. Die perfekte Welt fuer korrupte, gierige Gauner um eine Herde untergebildeter, übergewichtiger Schwachköpfe zu regieren deren Interessen nicht ueber das SUV vor dem Haus und dem Sport im Fernsehen hinausgehen und deren Weltbild auf einfach zu verstehende, konservative Parolen beruht aus denen die Deutschen schon vor 60 Jahren herausgewachsen sind.

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